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Wieso eine begeisterungsfördernde Arbeitskultur Menschen einlädt ihre Potentiale zu nutzen

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Es gibt viele Möglichkeiten, Herausforderungen, Probleme und Hürden des Alltags zu meistern. Man kann sich Rat holen und diesen so umsetzen, wie beschrieben. Es hat bei dem Ratgebenden ja schließlich auch funktioniert. Man kann sich wichtige, strategische Ziele, die in Summe alle zur Lösung des Problems geeignet sind, erarbeiten und aufschreiben. Man kann sich selber Ergebnisse überlegen und bei einer ausgeprägten Reflexionsfähigkeit die Wirksamkeiten abschätzen. Und manchmal passiert dann trotz all dieser großartigen und wirklich sinnvollen Überlegungen leider nichts – die Veränderung tritt nicht ein oder nicht so wie gewünscht.

Wahrscheinlich ging es jedem von uns schon einmal genauso– oder zweimal oder dreimal oder … Daher die, wie ich finde, berechtigte Frage: was hat gefehlt?

Ich habe in letzter Zeit sehr viel zum Thema Begeisterung und wie sie wirkt gelesen. Der Satz „Begeisterung ist Doping fürs Gehirn“ von Gerald Hüther löst bei mir jedes Mal wieder Euphorie aus. Das klingt gut! Dann sollte man doch einfach dafür sorgen, dass alle dieses „Doping“ nutzen können. Aber wie das bewerkstelligen? Und reicht das alleine aus? Wie funktioniert nun Begeisterung? Und kann man wirklich jeden begeistern? Übrigens war das letztere als Aussage formuliert, eine der häufigsten Reaktionen, wenn ich mit anderen Personen über das Thema gesprochen habe…

Die Antwort: Begeisterungsfähigkeit ist jedem von uns angeboren. Durch Begeisterungsfähigkeit sind wir überhaupt erst in der Lage zu lernen. NUR wir vergessen als Erwachsene immer mehr diese Fähigkeit aufrechtzuhalten oder gar zu nutzen. Doch wie viele Möglichkeiten, Potentiale und Entwicklungen verpassen wir dadurch tagtäglich? Als Baby haben wir alle gelernt zu laufen, zu sprechen und sind eigenständig geworden. Wir haben das erreicht, weil wir eine Sehnsucht hatten. Die Sehnsucht alleine Dinge zu können! Dinge umzusetzen und zu erreichen – und war es damals nur die Bonbondose auf dem Küchenschrank.

Wieso also diese Fähigkeit brachliegen lassen? Es gibt auch im Berufsalltag noch erreichenswerte Bonbondosen. Nutzen Sie als Arbeitgeber, Führungskraft und Entscheider diese Leidenschaft ihrer Mitarbeiter. Nutzen Sie die Sehnsüchte Ihrer Potentialträger. Die großartige Nachricht – jeder einzelne trägt diese Fähigkeit in sich. Sie muss nur (wieder) geweckt werden. Und der erfolgreiche Weg zur gemeinsam gestalteten und geformten Bonbondose ist dann gar nicht mehr so steinig, unerreichbar und zäh.

Die Arbeitskultur macht`s : gestalten Sie Ihre erfolgreich

Gesunde Arbeitskultur und wie diese vergiftet wird

WirkWandel. QM im Wandel. Auch eine Begeisterungskultur braucht klare Spielregeln. Nur in Köpfen befindliche Werte, Visionen und Ziele können nicht wirksam umgesetzt werden. (c) Fotolia, 89354716, Robert Kneschke

In der vergangenen Woche habe ich mich mit einer befreundeten Geschäftsführerin über das Grundkonzept unseres Unternehmens und die Entwicklung der Begeisterungskultur ausgetauscht. Als begeisterte t3n Leserin hat sie mir den unten verlinkten Artikel empfohlen.

Im Kern geht  es in dem Artikel um die Einführung der passenden Arbeitskultur und welche acht Fehler jedes positive Engagement im Keim ersticken lassen. Wenn man sich die folgend aufgelisteten Fehler anschaut, scheint es einem sofort klar zu sein und dennoch tauchen diese Fehler immer wieder in den verschiedensten Unternehmen auf. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Fehler 1: Geheimniskrämerei statt Transparenz
Fehler 2: Nur den nächstbesten Bewerber einstellen
Fehler 3: Gute Arbeit nicht belohnen
Fehler 4: Mitarbeiter einstellen, die dein eigener Klon sind
Fehler 5: Unrealistische Forderungen stellen
Fehler 6: Probleme nicht professionell lösen
Fehler 7: Von Work-Life-Balance nichts hören wollen
Fehler 8: Zu schnell wachsen

» zum Artikel auf den Webseiten von t3n.de

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Finden Sie gemeinsam mit anderen Führungskräften Ihren Weg, ein gesundes Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern zu pflegen. In Ihrem persönlichen Erfolgsteam haben Sie einen geschützten Raum dafür. Mehr Infos dazu gibt es » hier

Verbundenheit – Mehr als Mitarbeiterbindung!

Warmherzigkeit und Empathie als Führungskompetenz. Bild (c) pixabay-castles-590373-rkit

Machen wir Warmherzigkeit zur Führungskompetenz!

Verbundenheit ist das Gefühl zugehörig zu sein. Zugehörig zu einzelnen Menschen oder einer Gruppe. Das Gefühl dazu gehören zu wollen, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Im Unternehmenskontext ist diese Erkenntnis elementar, wenn es um die Entwicklung einer Begeisterungskultur geht.

Verbunden fühlt man sich zu Gruppen, denen man ein gewisses Vertrauen schenkt und die einem das Gefühl der Zugehörigkeit geben. Das kann man durch Empathie und wahres Interesse am Gegenüber stärken. Als Führungskraft kann man also deutlich mehr tun, als auf die gute alte Fachexpertise zu bauen und zu hoffen, dass man sich dadurch schon die Anerkennung der Mitarbeiter schafft. Ich meine: Verbundenheit wirkt im Zweifel (in der Krise?) stärker als Anerkennung.

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Den kurzen Artikel im Havard Business manager dazu fand ich ganz interessant.

» Artikel „Warum Warmherzigkeit die wahre Stärke ist“ im Havard Business manager

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Wen die angesprochene Forschung und das Thema interessiert, dem sei auch das neue Buch von Sebastian Purps-Pardigol ans Herz gelegt. Er bringt aktuelle Forschung aus dem Feld der Neurowissenschaften und viele Beispiele aus der Unternehmenspraxis zusammen. Sehr gut zu lesen und ein Quell der Inspiration.

» Buch „Führen mit Hirn“ von Sebastian Purps-Pardigol

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Diskutieren Sie mit anderen Führungskräften zu diesem Thema! Am 03.12.2015 findet das WirkWandel-Barcamp statt. Bringen Sie Ihre Themen ein, lassen Sie sich inspirieren und finden Sie gemeinsam mit Menschen, die ähnliche Herausforderungen haben wie Sie, neue Lösungen für Ihren Alltag als Führungskraft.

» Mehr Infos zum WirkWandel-Barcamp 2015 gibt’s hier

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