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Begleiter für QM-Systeme – oder doch für Menschen

Meyenburger Elektrobau

WirkWandel Impuls GmbH als Begleiter für QM-Systeme?

Ja, aber – mit dem Fokus Mensch! Wir sind Begleiter für Menschen, die ihr Arbeitsumfeld so gestalten, dass man gern dort arbeitet.

Wie man das gut mit bürokratischen Anforderungen verbinden kann, zeigt u.a. unser aktuelles Begleitprojekt bei der Meyenburger Elektrobau GmbH. Die Firma hat bereits seit 18 Jahren ein Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 – „ohne könnten wir keine Ausschreibung gewinnen“, so die Aussage des Geschäftsführers Herrn Altenburg. Ihm und allen Mitarbeitern ist aber bewusst, dass der damit verbundene ständige Organisationsentwicklungsprozess dazu geführt hat, dass sie jetzt so erfolgreich sind. Die mittlerweile 75 Mitarbeiter und die erfolgreiche Tochterfirma in Berlin sind hierfür nur zwei Indikatoren.

Der reflektierte Blick von außen war in all den Jahren immer wieder wichtig. Im Herbst 2015 sind sie auf WirkWandel zugekommen. Dabei hatten sie eine große Herausforderung im Gepäck. Bis zum April 2016 wollen sie ihr System auf die neue DIN EN ISO 9001:2015 umstellen und dieses gleichzeitig mit der Zertifizierung für den Arbeitsschutz verbinden. Ebenso sollen Aspekte des bewussten Umgangs mit umweltrelevanten Anforderungen und sozialverträgliche Kriterien verankert werden. Einen Orientierungsrahmen bietet hierbei die Matrix der Gemeinwohlökonomie. Gemeinsam arbeiten wir jetzt daran, daraus ein „gelebtes“ System zu machen und diese Anforderungen als wirksame Chance zu nutzen. Alle Mitarbeiter werden in die Ideenfindung eingebunden und tragen somit erheblich dazu bei noch vorhandenen Potenziale aufzudecken.

In den von uns moderierten Belegschaftsversammlungen und der Strategieberatung der Führung werden neben der praxisbezogenen Anpassung der Prozessbeschreibungen vor allem auch Verbesserungsvorschläge für die Arbeitsprozesse erarbeitet. Gespannt sind wir auf die Antwort auf folgende Frage: Können durch die zusätzlichen Maßnahmen auch kleinsten Arbeitsunfälle vermieden werden? Dabei arbeiten wir als WirkWandler selbstverständlich mit den Spezialisten zusammen, in diesem Fall Herrn Hame als Sicherheitsingenieur aus Perleberg und dem ZDH Zert als bewährten Zertifizierer für Handwerksfirmen.

(Für mehr Informationen zum Begleitkonzept „QM im Wandel“ bitte die von uns erstellte Broschüre anfordern oder direkt mit uns in Kontakt treten.)

 

Unsere Begleiter des Wandels sind:

Stimmen-Bild-150x150-annerose-giewoleit
Frau Dr. Giewoleit
ag@wirkwandel.de
030 – 2084977-02

 

WirkWandel. Anja Rakowski. Bild 150x150. Rund. Rand grün
Anja Rakowski
ar@wirkwandel.de
030 – 2084977-03

 

Der Wandel wird begleitet bei:

Logo Meyenburger ElektrobauMeyenburger Elektrobau GmbH
Freyensteiner Straße 39
16945 Meyenburg
033968 / 826-0
www.meyenburger-elektrobau.de
meb@mebgmbh.de

Wissensvermittelnde Vorträge, Unterhaltung & Netzwerk

WirkWandel-Barcamp 2015. Begeistert führen, begeisternd führen. Lösungen gemeinsam finden. Führungskompetenz erweitern in einer offenen Konferenz mit Praktikern und Profis. Bild (c) Fotolia-50572173-Robert-Kneschke

Wir geben Ihnen auch gern Einblicke in Veranstaltungen unserer Partner & Wegbegleiter. An dieser hier vorgestellten sind wir selbst Vortragende.

Text von crazymind:
Wir sind ein Teil von Vielfältigkeit, da wir euch durch unsere Kooperationen ein Programm anbieten können, das euch die Eigenschaften vermittelt, sich vom Durchschnitt auf dem Markt abzuheben.

Wir präsentieren euch im Rahmen von drei Workshops:

  • University of Dreams – Angelo NJK – www.angelonjk.com
  • Mit Stimme zum Erfolg – Yvonne Avalona Doritz – www.avalona.de
  • WirkWandel – dauerhafter Erfolg durch Begeisterung – Michael Grau – www.wirkwandel.de

in Kombination mit einer Stand-Up Comedy Show ein außergewöhnliches Erlebnis im RAUMKLANG BERLIN.

Im Anschluss habt Ihr die Möglichkeit, an unserer offiziellen Meet & Greet Party teilzunehmen und den Abend mit angenehmen Gesprächen ausklingen zu lassen.

Verbindliche Anmeldung bitte an info@crazyminds.de

Bildcopyright: Fotolia-50572173-Robert-Kneschke-21920x800curve-komp.png

Training „Wirksamkeit in der Führung“

WirkWandel. Wirksamkeit in der Führung. Mit dem WirkWandel Trainingskonzept Wirksamkeit in der Führung gehen wir gezielt auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen ein. Wir behalten stets die Individualität Ihrer spezifischen Unternehmensstrukturen und täglichen Herausforderungen im Auge. Sie erhalten neue Impulse in Ihrer Führungsebene und anwendbare Methoden für Ihre Führungstätigkeit. Sie erreichen neue Begeisterung für Führung, die sich auf die Entwicklung Ihres Unternehmens und Ihre Mitarbeiter dauerhaft auswirken wird. (c) pixabay-lighthouse-93487-Holgi

Wirksame Führung – ein Führungstraining mit (dauerhafter) Wirksamkeit

Haben Sie sich schon mal gefragt, was das „richtige“ Training für Sie und Ihre Führungskräfte ist? Aus unserer Sicht eines, dass dauerhaft wirksam in Ihrem Unternehmen ist. Das bedeutet, es braucht klare Ansätze in der Praxis, es benötigt verbindliche Ergebnisse in der Anwendung und genug Individualität für Ihre spezifischen Unternehmensstrukturen und täglichen Herausforderungen.

Mit dem WirkWandel Trainingskonzept „Wirksame Führung in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ erhalten Sie neue Impulse in Ihrer Führungsebene und anwendbare Methoden. Sie erreichen eine Begeisterung für Führung, die sich auf die Entwicklung Ihres Unternehmens und den Gestaltungswillen Ihrer Mitarbeiter auswirken wird.

Der Ansatz ist relativ einfach gestrickt: wir arbeiten mit dem Fokus auf Menschen nicht auf Strukturen, Ratschlägen und theoretischen Ansätzen. Wir schauen gezielt, welches Wissen für sie hilfreich und umsetzbar ist. Wie Sie Ihre Potenziale wirksam entfalten können und was es braucht, um andere zu unterstützen und ebenfalls die bestmögliche Potenzialentfaltung zu erreichen.

Begeistern Sie sich und andere und nutzen Sie die Wirkung für Ihre erfolgreiche Führung!

2,5 Tage „Wirksame Führung in kleinen und mittleren Unternehmen“

In dem Training werden die Besonderheiten in den Strukturen und Herausforderungen von KMU in Bezug auf Führung betrachtet. Sie erhalten praktische und für Ihren Führungsalltag anwendbare Methoden und Instrumente. In der Reflexion von verankerten Handlungs- und Verhaltensmustern entdecken Sie neue Möglichkeiten, um mehr Wirksamkeit in der Führung zu erreichen.

Wirksame Führung – was bedeutet das?

  • Grundsätze wirksamer Führung
  • Schlüsselaufgaben der Führungstätigkeit
  • Führungsinstrumente und der sinnvolle Einsatz
  • Der systemische Führungsansatz in der praktischen Anwendung

Klärung von Rolle und Haltung in der Führung

  • Bestimmung der eigenen Position
  • Wertesysteme und Klären der Erwartungshaltung aller relevanten Akteure im Führungsumkreis

Erhalten Sie anwendbare und lösungsorientierte Methoden und Handlungsempfehlungen für Ihren Arbeitsalltag.

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Wann:

17.11.2015, 14.00-18.00 Uhr
18.11.2015, 10.00-18.00 Uhr
19.01.2015, 10.00-18.00 Uhr

Wo:

WirkWandel, Fanny-Zobel-Str. 11, 12435 Berlin

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 6 Personen begrenzt.

WirkWandel PDF herunterladen. Alle Infos zu werteorientierter Führung und anderen Führungsstil-Themen gibt es bei uns als Download.

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Wahlbereiter – Strategisch Entscheidungen treffen

WirkWandel. Blog-Artikel. Wolfgang Natzke. Wahlbereiter – Strategisch Entscheidungen treffen. Bild (c) pixabay-chess-851253-MasterTux

Kennen Sie das?

Sie wollen oder müssen eine schwierige Entscheidung treffen und dieser Prozess der Entscheidungsfindung stresst, martert und zermürbt Sie geradezu.

Die gute Nachricht lautet: „Es gibt eine Struktur, die durchaus entlastend wirkt!“. So lautet zumindest die Botschaft der Philosophin Ruth Chang im Heft „Psychologie Heute 10/2015“.

Was dazu gehört ist...

  • die Suche nach Beweggründen,
  • der Aufbau von Commitment und
  • die Fähigkeit, sich konsequent hinter die gewählte Alternative zu stellen.

 

Was erfordert das genau?

Konsequente Klärung des Stellenwertes

Zu Beginn bedarf es der Überlegung, ob die Entscheidungsfindung „einfacher“ oder „schwieriger“ Natur ist. „Einfach“ meint in diesem Falle, eine Alternative ist eindeutig besser als die andere (z.B. Ein Fisch enthält mehr Omega-3-Fettsäure als ein anderer). „Schwierig“ wird es dann, wenn beide Optionen ihre Vorteile haben und als absolut gleichwertig erachtet werden (z.B. die Bewerbung auf zwei Stellenausschreibungen).

Motive sammeln

Bei der „schwierigen“ Komponente mit gefühlter Gleichwertigkeit bringt die Sammlung von Pro- und Kontra-Fakten absolut nichts. Zielführender ist es die „inneren Beweggründe“ zu finden, die für die eine oder andere Option sprechen.

Mögliche Leitfrage: „Was genau entspricht am ehesten dem eigenen Lebensentwurf?“

Unbedingt Bindung herstellen

Nun geht es darum, zu einer der Alternativen eine Form von Bindung – neudeutsch: Commitment – aufzubauen.
Die Stärke der Bindung wird als umso größer empfunden,

  • je freud- und lustvoller die Konsequenzen sind,
  • je mehr materiell und ideell aufgewendet werden muss,
  •  je weniger leidvoll die gemachten Erfahrungen sind,
  •  je rarer „bessere“ Alternativen sind.

 

Mögliche Leitfrage: „Wozu genau befähigt mich diese Entscheidung?"

Des Pudels Kern ist doch, mit der gewählten Option die eigene Persönlichkeit nachhaltig zu modellieren.

Die Würfel sind gefallen

Glückwunsch - Ihre Entscheidung ist vollzogen. Ihr Commitment führt dazu, dass Sie sich voll und ganz hinter die gewählte Option stellen. Die Wahlalternative beinhaltet zwar auch Vorteile. Aber Ihnen ist klar, dass Sie sich nur mit der gewählten Option in die von Ihnen gewünschte Richtung hin entwickeln werden. Das Bonbon dabei ist, Sie werden Ihren Werten voll gerecht.

Ruth Chang warnt davor, sich für die „sichere Wahlmöglichkeit“ zu entscheiden, sondern quasi für die Lieblingsoption mit Commitment-Carakter. Da es in einem „schwierigen Fall“ keine richtige oder falsche Entscheidung gibt, kann es per se nie ein Fehler sein, sich in Gänze hinter die Entscheidung zu stellen.

Den Change einplanen

Die getroffene Entscheidung wird Einfluss auf Sie nehmen. Handlungen und Eindrücke werden sich verändern. Bitte blenden Sie das weder aus, noch unterschätzen Sie es. Die Devise „Ich mache, was ich will, und alles wird gut!“ ist extrem trügerisch.
Die modellierten Gewohnheiten nehmen Einfluss auf Ihr Denken und Sie selbst. Zu der Phase „Leben mit der Entscheidung“ gehört aber auch, dass Sie eventuell „ein Commitment wieder lösen“ können oder sogar müssen.
Eventuell ereignen sich unvorhersehbare Dinge, die Sie verletzen, anekeln, abstoßen, …
Sie werden dann vermutlich Ihre Verbundenheit kündigen.

Dazu fällt mit ganz spontan der Satz des Führungsexperten und Motivationsforschers Reinhard K. Sprenger ein: „Menschen kommen zu Unternehmen, aber sie verlassen Vorgesetzte."

Investieren Sie doch in sich – das lohnt immer!

(c) flaticons.net. Pfeil zu mehr Führungskraft und zu einem gesunden Führungsstil. Auch wenn der Pfeil nach unten zeigt, führt er doch zu mehr Führungskompetenz :-)

Vielleicht möchten Sie sich als Entschieder und Führungskraft weiterentwickeln? Das CLM-Programm (Certified Leadership Manager) könnte hierbei das Richtige für Sie sein!
» Hier mehr erfahren.

Glaubensmuster hinterfragen – nach Byron Katie 03.11.2015

Lernen Sie im Workshop nach der Methode von Byron Katie Ihre Muster zu identifizieren und in hilfreiche Erfolgschancen zu wandeln! (c) pixabay, the-nature-is-stronger 695013, bella67

 

Lernen Sie im Workshop Ihre Muster zu identifizieren und in hilfreiche Erfolgschancen zu wandeln!

 

Das machen wir im Workshop:

1. Einleitung – was sind Glaubensmuster? Warum haben wir Glaubensmuster? Kann man Glaubensmuster brechen?

2. Glaubensmuster hinterfragen zu einem Thema der Teilnehmer/innen

 

Dazu gibt es eine vertiefende Erklärung zur Methode von Byron Katie:

  • Einfacher, kraftvoller Prozess der Überprüfung der eigenen Gedanken
  • Begegnen Sie Ihren Herausforderungen mit mehr Klarheit
  • Verstehen Sie warum Sie so handeln und ändern Sie Ihre Muster

 

Nutzen Sie diese kraftvolle Methode, um die Glaubenmuster, die Sie negativ beeinflussen aufzubrechen und zum Positiven zu wenden.

 

» Mehr Infos zu Byron Katie und Ihrer Methode „The Work“

 

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Jenny C. Doll, Trainerin und Coach. Trained Demartini® Method Facilitator aus Kapstadt. Südafrika.Ihr Coach: Jenny C. Doll
Trained Demartini® Method Facilitator

Jenny arbeitet hauptberuflich als professioneller Coach in Kapstadt, Südafrika. Neben der Demartini® Methode setzt sie auf die Regeln von Byron Katie und ihre persönliche Intuition. Sie geht auf jeden individuell ein und passt ihr Coaching an die individuellen Bedürfnisse an. Ihr Hauptziel im Coaching  ist es, den Menschen zu helfen sie selbst zu sein und ihre Träume zu leben. Sie holt die Menschen dort ab, wo sie gerade sind und hilft ihnen auf ihrem persönlichen Weg – eine Gabe, die auch ihre Workshops zu einem intensiven und persönlichen Erlebnis macht.

Logo Get it together. Jenny Doll. South Africa. Demartini Method

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Wann:

03.11.2015, 15.00-19.00 Uhr

Wo:

WirkWandel, Fanny-Zobel-Str. 11, 12435 Berlin

 

WirkWandel PDF herunterladen. Alle Infos zu werteorientierter Führung und anderen Führungsstil-Themen gibt es bei uns als Download.Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 70,- Euro (bei Buchung bis 16.10.2015: 59,- Euro), Preise inkl. USt.

 

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Auf dem Weg zur Gemeinwohlökonomie-Bilanz

Logo GWÖ

Wir wollen den wirtschaftlichen Wandel aktiv mit vorantreiben. Verbündeter im Geiste ist hierbei die Gemeinwohlökonomie (GWÖ), welche sich seit einigen Jahren immer erfolgreicher in der gesamten Welt ausbreitet. Der Name ist hierbei Programm. Beim Erstellen einer GWÖ-Bilanz ermittelt ein Unternehmen inwieweit seine Art und Weise des Wirtschaftens dem Gemeinwohl dient.

Im Oktober 2015 haben wir uns dazu entschieden die Bilanz in einem Peer-Evaluierungs-Prozess zu erstellen und diese spätestens im Dezember 2015 auch zu veröffentlichen. Doch das soll erst der Anfang sein. Im Jahr 2016 wollen wir selbst GWÖ-Berater werden und andere Unternehmen auf den Weg zu Bilanz begleiten.

Erster Einblick in den Einstieg unserer Bilanz:

Die Wirkwandel Impuls GmbH möchte den wirtschaftlichen Wandel in Punkto Nachhaltigkeit, Wertschätzung und kooperativen Umgang aktiv unterstützen und umsetzen. Die sehr starke Orientierung am Menschen und die Fokussierung auf die Stärken des Individuums sind im Einklang mit den Gemeinwohlökonomie-Richtlinien. Die Gründer und ersten Mitarbeiter kommen aus dem Bereich des CSR (Corporate social responsibility)  & QM (Qualitätsmanagement). Die Verbindung der beiden Hauptschwerpunkte unterstützt die Schaffung von möglichst optimalen Arbeitsumgebungen.

Kurze Zusammenfassung und Einblick in die GWÖ

Was?
Mit der Gemeinwohl-Bilanz misst ein Unternehmen (privat oder öffentlich, gemeinnützig oder gewinnorientiert, groß oder klein, jeder Branche) seinen Beitrag zum Gemeinwohl einer demokratischen Gesellschaft. Konkret legt es Rechenschaft darüber ab, wie sehr es die fünf wichtigsten Verfassungswerte demokratischer Staaten lebt: Menschenwürde, Solidarität, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Demokratie. Dafür kann es maximal 1.000 Gemeinwohl-Punkte erzielen, die in Zukunft in Form einer 5-farbigen Gemeinwohl-Ampel auf seinen Produkten aufscheinen könnte. Je besser das Gemeinwohl-Bilanz-Ergebnis, desto größer sollen in Zukunft die rechtlichen Vorteile für dieses Unternehmen sein: Vom reduzierten Mehrwertsteuersatz über niedrigere Zolltarife bis zum Vorrang beim öffentlichen Einkauf.

Wozu?
Die Erstellung einer Gemeinwohlbilanz bietet folgenden Nutzen:

Ø  Sinnstiftung: Die Auseinandersetzung mit der GWÖ kann einer Organisation helfen, den eigenen Sinn und Daseinszweck wieder zu finden: Was ist der Zweck des Unternehmens und wie trage ich damit zum Gemeinwohl bei?

Ø  Organisationsentwicklung: Der ethische 360-Grad-Blick schafft Bewusstsein, was ein Unternehmen konkret tut und wie es in allen Bereichen ein höheres Maß an Verantwortung und Werttreue leben kann.

Ø  Status quo-Erhebung und Kontrolle: Mit dem Gemeinwohl-Bericht wird der aktuelle “ethische Status quo” dokumentiert. Durch eine Peer-Evaluierung oder externes Audit erhält das Unternehmen eine kritische Außensicht.

Ø  Transparenz gegenüber allen Berührungsgruppen: Eine Gemeinwohlbilanz bietet umfassende Einblicke in ein Unternehmen und kann helfen, neue KundInnen/MitarbeiterInnen zu gewinnen.

Ø  Pionierrolle: Die Bilanz-Unternehmen wirken aktiv an der Realisierung eines alternativen Wirtschaftssystems mit.

Ø  Netzwerk und Synergien: Mit der Erstellung erhält das Unternehmen Zugang zu einem Netzwerk “Gleichgewillter” und kann mit diesen umfassend kooperieren, vom Know-how-Teilen über Kredite bis zur eigenen Währung.

 

Die 10 Punkte der Gemeinwohlökonomie

1. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital ist, sondern das gute Leben für alle.

2. Sie setzt die Menschenwürde, die Menschenrechte  und die ökologische Verantwortung als Gemeinwohlwerte auch in der Wirtschaft um.

3. Wie diese Werte im unternehmerischen Alltag gelebt werden können, zeigt die Gemeinwohl-Matrix. Sie wird laufend weiterentwickelt und soll demokratisch entschieden werden.

4. Anhand der Matrix erstellen die Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz. Im Gemeinwohl-Bericht erklären sie die Umsetzung der Gemeinwohlwerte sowie ihr Entwicklungspotential und nehmen eine Bewertung vor.

Bericht und Bilanz werden extern überprüft und veröffentlicht. Damit werden die Leistungen für das Gemeinwohl bekannt gemacht.

5. Gesellschaftliche Unterstützung erfahren Gemeinwohl-Unternehmen zunächst am Markt durch VerbraucherInnen, KooperationspartnerInnen und gemeinwohlorientierte GeldgeberInnen.

6. Als Ausgleich für überdurchschnittliche Leistungen zum  Gemeinwohl  sollen  Gemeinwohl-Unternehmen rechtliche Vorteile bei Steuern, Krediten und öffentlichen Aufträgen sowie im internationalen Handel erhalten.

7. Unternehmensgewinne dienen der Stärkung der Unternehmen sowie der  Einkommenserzielung und der Alterssicherung der UnternehmerInnen und der Beschäftigten, nicht aber der Vermögensvermehrung externer KapitalgeberInnen.

So gelangen die UnternehmerInnen zu Freiräumen für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften, frei vom Druck zu größtmöglicher Kapitalrendite.

8. Dadurch schwindet der Drang zum Wirtschaftswachstum. Es öffnen sich Möglichkeiten für ein erfülltes Leben bei Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

In der Arbeit können sich Wertschätzung und Fairness sowie Kreativität und Kooperation besser entfalten.

9. Mit der Begrenzung von Vermögensungleichheiten steigen die Chancen für die gleichberechtigte Teilhabe Aller am wirtschaftlichen und politischen Leben.

10. Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung lädt dazu ein, die Verwirklichung der genannten Werte in Wirtschaft und Gesellschaft mitzugestalten. Alle Ideen für eine zukunftsfähige Wirtschaftsordnung sollen in demokratischen Prozessen entwickelt, vom Souverän entschieden und in der Verfassung verankert werden.

 

 

Mein erstes BarCamp – Angespornt und gefordert in der „Kommunikationsmaschine“

Barcamp 2015 Berlin erfahren Sie direkte Kommunikation auf unserem Wirkwandel Barcamp (c) pixabay-giraffes-627031-Sponchia

Unbekanntes löst in den Gedanken meist Fragezeichen aus. Die entscheidende Frage ist: Wie begegnet man diesen Fragezeichen? Als negative Option bleibt Skepsis, Zurückhaltung und Ablehnung. Doch man kann Neuem gegenüber auch mit Neugier, Aufgeschlossenheit und einer Prise Vorfreude begegnen.

Genau vor diesem "Neuen" stand ich aus beruflicher Sicht Ende 2014. Frank Feldmann hatte mir mit seiner Kontaktaufnahme nahegelegt, dass ich mich (mit meinem damaligen Arbeitgeber) auf dem von ihm organisierten CSR-BarCamp präsentieren soll. Als frischgekürter CSR-Promoter war die Definition von CSR sofort klar. Doch ein BarCamp – das war mir bis dato noch nicht untergekommen. Beim Zerlegen des Wortes kamen als jahrelanger Camper (zum Thema Bar/Kneipe halte ich mich an dieser Stelle zurück) nur positive Assoziationen. Doch in einem unternehmerischen Kontext konnte ich es immer noch nicht einordnen. In solchen Fällen hilft doch i.d.R. Wikipedia. Hier liest man etwas von einer Un-Konferenz in Form einer Großgruppendiskussion in Anlehnung an Open Space Veranstaltung. Ob damit nun alle Fragen geklärt werden, kann jeder selbst einschätzen. Ich habe daraufhin zum Telefon gegriffen und mir den Ablauf von Frank erklären lassen und werde das Gesagte mit dem Erlebten von meinem ersten BarCamp kurz zusammenfassen:

  • Das BarCamp legt einen starken Fokus auf die direkte Kommunikation zwischen den Teilnehmern – somit liegt auch ein großer Fokus auf den Pausen.
  • Teilnehmer und Vortragende verschmelzen zu einer Einheit – eine klare Trennung ist nicht gegeben und auch gar nicht erwünscht (aber keiner wird auf die Bühne gezwungen).
  • Es gibt immer ein großer übergeordnetes Thema, z.B. CSR, begeisternde Führung, ThinkGlobal,...
  • Zum Beginn der Veranstaltung steht nicht fest, wer wann in welchem Raum seinen Vortrag hält.
  • Auf dem sogenannten „Sessionpitch“ präsentieren diejenigen, die ein Thema einbringen, in ca. 1 Minute ihre Inhalte bzw. ihr Anliegen und die wichtigsten Zusatzinfos. Per Handzeichen des Publikums wird das Interesse am Thema gemessen und somit Raum und Zeit des Vortrags bestimmt.
  • Wie jeder vorträgt, ist jedem selbst überlassen. Ob mit Beamer, Pinnwand, stehend, sitzend, im Kreis, in Reihe,... alles darf der Vortragende frei nach den gegebenen Möglichkeiten entscheiden.
  • Je nach Vortragslänge haben alle ausreichend Zeit sich auszutauschen, zu vernetzen und ihre Fragen zu stellen. Somit wird das BarCamp zur absoluten Kommunikationsmaschine.

 

Ich bin kein Vortragsguru und hatte bis zum BarCamp nicht allzu viele Möglichkeiten genutzt um Vorträge zu halten. Dementsprechend groß ist der Adrenalinpegel vor dem „Pitchen“. Aber keine Sorge – BarCamp-Teilnehmer sind offene Menschen und keiner wird im Regen stehen gelassen. Für mich stand nachdem ersten BarCamp fest, dass es nicht das Letzte gewesen sein wird. Ich kann jeden nur ermutigen dieses Format selbst zu erproben.

(c) flaticons.net. Pfeil zu mehr Führungskraft und zu einem gesunden Führungsstil. Auch wenn der Pfeil nach unten zeigt, führt er doch zu mehr Führungskompetenz :-)

Erleben Sie das WirkWandel-Barcamp am 03.12.2015 und sammeln Sie Ihre eigenen Eindrücke.

 

Bundesworkshop Gute Führung 17. September 2015

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Wir nehmen Teil am Bundesworkshop „Gute Führung“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Wir freuen uns aktiv am Wandel zur Führung von morgen beizutragen. Seien Sie auch mit dabei. Zusammen mit 500 Führungskräften deutschlandweit.

Mehr Infos im offiziellen Flyer zur Veranstaltung » Flyer Bundesworkshop Gute Führung

 

Wollen wir uns auf der Veranstaltung treffen?

 

Treffen auf dem Bundesworkshop „Gute Führung“ vereinbaren…

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